What a lovely smile!

Am Cowboytrail Richtung Süden geht es wieder durch die Prärie. Faszinierend sind diese endlos langen unheimlich geraden Straßen. Wir haben es ausprobiert, man fährt bis zum Horizont, also bis zu dem, den man gerade sieht. Der ist meist eine Kuppe also eine echt sanfte Erhöhung. Dahinter gehts dann bis zum nächsten Horizont weiter. In diesem Fall hier sieht man ausnahmsweise bis zu den Bergen. Es ist der Highway 22 South bei Longview.

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Einen Vorteil hat die Sache, man weiß frühzeitig, wenn sich Besucher nähern, die Staubwolke eilt ihnen fast voraus.

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Meine Ranch hab ich auch schon gefunden. Ich freu mich auf Besuche 😉

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Meine Lieblinge sind auch wieder da.

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Aber erst mal besuchen wir die Bar U Ranch. Eine National Historic Site, ein Museumsdorf würden wir sagen. Na da hab ich mich in die Nesseln gesetzt! Hugh, der aussieht als wär er mit der Farm aus dem vorigen Jahrhundert konserviert worden führt uns herum und erklärt uns ganz genau den Unterschied. „This is not a museum! All those buildings here on the site have never been moved, they have all been conserved here. That’s what makes it unique!“ sagt er stolz. „The buildings have only been repositioned within the property!“ Aha, na ja, Interpretationsspielraum würd ich sagen.
Aber nett anzuschauen ist es trotzdem, und er erzählt wirklich sehr kurzweilig, wir haben viele Fragen und bleiben länger als geplant.

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Hungrig schlendern wir dann durch Longview. Das ist allerdings eh schnell erledigt. Rechts und links des Highways reihen sich die hübschen Häuser, die Stadt macht echt einen sympatischen Eindruck.

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Die Entscheidung, wo wir Mittagessen ist auch schnell gefallen.

Das Twin Cities Hotel erwies sich als eine sehr gute Wahl. Ein richtig uriger Saloon mit ausgezeichnetem Essen. Der Saloon war gut besucht, offentsichtlich sehr beliebt bei den Einheimischen. An der Decke hängen lauter Zeichnungen.

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Die Kellnerin sieht dass wir ganz interessiert die Bilder betrachten und erklärt uns: „The guy with the hat at the table over there ist the one who draws them. You can give him a photo and next time you come here, you will find your portrait at the ceiling!“ Wie schade, dass wir wahrscheinlich nie wieder hier her kommen.

Aber der Künstler beschert mir an diesem Tag noch ein ganz besonders schönes Erlebnis. Wie ich so da sitze und mich richtig wohl fühle, mir denke, dass das ein richtig gemütlicher Ort ist und es sicher lustig wäre, am Abend hier die angekündigte Live-Band zu hören, und überhaupt:  Dass das so ein schöner Urlaub ist, dass es mir richtig gut geht und ich richtig glücklich bin muss ich wohl ziemlich verklärt drein geschaut haben. Der Künstler ist in dem Moment an uns vorbei zum Hinterausgang gegangen, ich habs gar nicht mitbekommen. Fast schon an uns vorbei bleibt er stehen, schaut mich an und sagt: „What a lovely smile!“ Und weg war er. Bevor ich was sagen konnte. Das war eines der schönsten Komplimente, die ich je bekommen habe. Weil es so überraschend spontan, kurz und knackig gekommen ist.

Ich glaub, ich hab gleich noch mehr gegrinst, und das Zwiebelringemonster gegenüber hat sich genau so mit mir gefreut.

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